Das Blog für Holzbauweise, Holzfertighäuser und Energieeffizienz

Optimierung der Heizung wird ab August 2016 gefördert

August 1st, 2016

Der bundesdeutsche Wärmemarkt bleibt trotz seiner zentralen Bedeutung für die Energiewende weit hinter seinem Potential zurück: Noch immer gelten rund zwei Drittel aller zentralen Heizungsanlagen als veraltet und technisch ineffizient.

Ge­rade einmal 17% der insgesamt 21 Mio. Anlagen entsprechen dem Stand der Technik und koppeln dabei auch erneuerbare Energien ein – zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Erhebung zum energetischen Zustand des Anlagenbestandes, der jährlich ge­meinsam vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und dem Bundes­verband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) erhoben wird.

Wärmemarkt in Deutschland mit 17 % für erneuerbare Energien

Im Bereich der Erneuerbaren Energien besteht im Wärmemarkt noch Nachholbedarf

Laut ZIV- und BDH-Erhebung geht die Modernisierung des Bestandes noch immer zu langsam voran. Beim derzeitigen Modernisierungstempo würde es rund 30 Jahre dau­ern, die 8,7 Mio. Gas-Heizwertgeräte auszutauschen. Bei den 5,1 Mio. Öl-Heizwert­kesseln würde dies sogar über 90 Jahre dauern. „Der größte Energieverbrauchssektor Deutschlands, der Wärmemarkt, weist mit Abstand die größten Energieeinspar- und CO₂-Minderungspotenziale auf. Würden die annähernd 14 Millionen veralteten Anlagen modernisiert, könnten 13 Prozent des deutschen Energieverbrauchs eingespart wer­den“, so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

BDH und ZIV sprechen sich für eine Verdopplung des Modernisierungstempos des ver­alteten Heizungsanlagenbestands aus. „Wer dieses für den Klimaschutz wichtige Ziel erreichen möchte, sollte nicht auf Technologieverbote, sondern auf eine marktwirt­schaftliche Strategie setzen“, so Uwe Glock, Vizepräsident des BDH. Die beiden Ver­bände setzen auf die Doppelstrategie aus Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Bereits heute zur Verfügung stehende Heizungssysteme reduzieren den Einsatz von fossilen Energieträgern deutlich und ermöglichen zugleich den Einsatz erneuerbarer Energien.

Effizienz-Förderung Heizungen ab 1. August 2016

Das neue Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums liefert ab dem 1. August wichtige Anreize zur Erhöhung der Sanierungsquote: Mit bis zu 30% bezuschusst der Staat …

  • den Austausch von mindestens zwei Jahre alten Heizungspumpen durch Hoch­effizienzpumpen,
  • die Optimierung der Heizungsanlage per hydraulischem Abgleich,
  • den Austausch veralteter Regelungstechnik, also zum Beispiel der Thermostat­ventile,
  • den Einsatz energiesparender Technologien, wie moderne Pufferspeicher oder Strangventile, sowie
  • die optimale Einstellung des Heizkessels.

Heizungsbranche in den Startlöchern

Bis 2020 sollen jährlich 2 Millionen Pumpen ausgetauscht und zusätzlich 200.000 Hei­zungsanlagen optimiert werden. „Die Heizungsbranche ist bereit für diese Herausfor­derung“, erklärt VDZ-Geschäftsführer Michael Herma. Um das ehrgeizige Ziel der Bun­desregierung zu erreichen, gelte es jetzt mehr denn je, Endkunden über das riesige Einsparpotential in ihrem Heizungskeller aufzuklären und sie zum Handeln aufzufordern.

„Durch die Förderung amortisieren sich die geringinvestiven Maßnahmen nun noch schneller“ verspricht Herma. Allein der Wechsel auf eine Hocheffizienzpumpe könne jährlich so viel Strom einsparen, wie für bis zu 500 Waschmaschinengänge benötigt werde.

Kunde stellt Förderantrag

Der Förderantrag erfolgt in zwei Schritten: Zunächst registriert sich der Endkunde bereits vor Maßnahmenbeginn auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dort erhält er eine Vorgangsnummer. Nach der Umset­zung der Maßnahmen kann auf dem BAFA-Portal ein Antragsformular ausgefüllt wer­den, das anschließend mit den notwendigen Unterlagen an das BAFA geschickt wird – eine Kopie der Rechnung ist dafür ausreichend. Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten: Bei einem Pumpentausch muss die neue Pumpe beim BAFA als förderfähig gelistet sein. Zudem darf die gestellte Rechnung nur die förderfähigen Maßnahmen beinhalten.

Klimaschutz beim Bauen in Deutschland

Juli 6th, 2016

Der Schutz des Klimas geht uns alle an. Jeder Mensch kann hierzu einenBeitrag leisten und Chancen nutzen, die sich hierdurch ergeben.Darauf baut die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums und trägt dazu bei, dass Deutschland seine nationalenKlimaschutzziele erreicht: bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionenin Deutschland um mindestens 40 Prozent zu senken – und bis 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent – gegenüber 1990.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Zum Beispiel bekommen Hauseigentümer im Rhein-Neckar-Gebiet über das Projekt „Energiekarawane“ eine kostenfreie Energieeffizienz-Beratung. Durch Wärmedämmung, moderne Fenster, effiziente Heizsysteme sowie richtiges Heizen und Lüften können 75 bis 80 Prozent der Energiekosten eingespart werden.

Energieeffizientes Bauen in Deutschland

Mitten in der Wüste von Abu Dhabi am Persischen Golf, entsteht die Retortenstadt „Masdar“, eine CO2-neutrale Stadt, die überdies keinen Abfall produzieren soll. Weltweit scheint mit dieser und anderen Planungen nunmehr eine Zeit gekommen, in der „öko-urbane“ Masterpläne reifen. In Deutschland werden z.B. sogenannte energiesparende Energieeffizienzhäuser beim Bauen gefördert.
KfW Effizienzhaus 55 als Holzhaus bauen

Gefördertes KfW-Effizienzhaus 55 bauen als Beitrag zum Klimaschutz

Die KfW fördert den Neubau von Wohnhäusern mit den KfW-Effizienzhaus-Standards 40 Plus, 40 und 55. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto besser die Energieeffizienz der Wohnimmobilie und desto höher die KfW-Förderung. Wenn Sie z. B. ein neues KfW-Effizienzhaus 55 bauen oder kaufen, erhalten Sie von der KfW bis zu 5.000 Euro Tilgungszuschuss, 15.000 Euro für ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus. Das heißt, Sie sparen bares Geld, denn Sie müssen von Ihrem KfW-Kredit bis zu 15.000 Euro weniger zurückzahlen.

Nullenergiehaus bauen ab 2021 Pflicht

Die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie schreibt unter anderem vor, dass ab 2021 alle Neubauten als  „Fast-Nullenergiegebäude“ realisiert werden müssen. Das Fast-Nullenergiegebäude-Konzept erfordert eine schnelle Definition, Einführung und Lernkurve bei der Umsetzung, damit es ab 2021 bei allen Neubauten angewendet werden kann. CO2-neutrales Bauen und „Fast-Nullenergie“ beim Bauen eines Hauses gewinnt ab 2021 eine neue Dimension beim Bauen. Hiervon wird vor allem der konstruktive Holzbau als umweltverträglicher und nachwachsender Baustoff mit seiner hervorragenden Öko-Bilanz beim Hausbau und der Gebäudebewirtschaftung profitieren. Die Maxime bedeutet: einerseits den Energieverbrauch weltweit zu reduzieren und andereseits den CO2-Ausstoß  von klimaschädlichen CO2 zu minimieren. Diese Aufgabe ist Herausforderung und Potential zugleich.

Bereits heute werden energiesparende Holzfertighäuser als Passivhaus, Plusenergiehaus gebaut. Informieren sie sich bei den Herstellern von Holzfertighäusern über die neuen Energiestandards beim Bauen.

Mehrgenerationenhaus-Siedlung in Bad Endorf in Holzbauweise

Mai 31st, 2016

In Bad Endorf gibt es seit 2014 eine Mehrgenerationensiedlung in Holzbauweise. Hans Fritz, Unternehmer, Biobauer und umtriebiger Ideengeber aus dem Chiemgau hat sich seinen Wunschtraum vom Zusammenleben als Erbauer einer Mehrgenerationenhaussiedlung erfüllt. Planer der Holzhaussiedlung war der Trostberger Architekt Ulrich Hatz.

Der Landwirt aus Stetten bei Rimsting hat auf seinem „Simmerhof“ schon einiges veranstaltet. So hat er weit vor dem Bio-Boom bereits 1982 auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Bei einem Kanada-Aufenthalt erblickte er mobile Sägewerke, die den Waldbesitzern völlig neue Vermarktungsmöglichkeiten durch die Wertschöpfung beim eigenen Holz bieten. Daraufhin gründete er in 1990 im Zeichen des über Deutschland wütenden Orkans Wiebke die Serra Maschinenbau GmbH als Hersteller für mobile Sägewerke. Als Waldbesitzer wusste er um die Chancen dieses Marktes, da er nun selbst Bretter, Holzlatten und Balken herstellen und verwenden konnte.

Daraufhin hatte er eine neue Idee. Mit dem so gewonnenen Baumaterialien aus Holz lässt sich doch bestimmt ein Holzhaus erstellen. In Kooperation mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall wurden Mitte der neunziger Jahre in den Sommermonaten Holzbaukurse für Selbstbauer angeboten. Ein Holzhaus in Holzrahmenbauweise im Maßstab 1:4 baute eine Gruppe gleichgesinnter Kursteilnehmer. Die erstellten „kleinen“ Holzhäuser wurden den Kitas zur Verfügung gestellt, die heute wiederum bevorzugt als Holzbau wegen des Wohlfühlcharakters und der ökologischen Bauweise erstellt werden.

Sigurd Maier, Gründer und Inhaber des Info-Portales Holzbauwelt.de vermartktete seinerzeit die Holzbaukurse über eine Tochtergesellschaft der Bausparkasse Schwäbisch Hall zusammen mit dem umtriebigen Landwirt und Unternehmer. Beide waren und sind von der ökologischen Holzbauweise überzeugt.

Mehrgenerationhaussiedlung Bad Endorf

Mehrgenerationhaus-Siedlung in Holzbauweise in Bad Endorf

Mehrgenerationenhaussiedlung überzeugt durch kompakte Holzbauweise

In der Mehrgenerationenhaussiedlung in Bad Endorf an der Traunsteiner Straße (Eisenbartlinger Berg) stehen 9 Einfamilienhäuser und ein weiteres Haus für den Gemeinschaftsraum mit 2 darüber liegenden Single-Wohnungen. Mittlerweile leben dort 23 Personen, vom Kleinkind bis zum Rentner. Durch die Infrastruktur entstanden gewollte ständige Begegnungsstätten. Ein gemeinsamer Keller, gemeinsamer Tonnenraum, gemeinsamer Fahrradraum, Kinderspielplatz der gesamte Innenhof, Werkstätten, ein Gemeinschaftsraum für eine mögliche Kinderbetreuung. Hier treffen sich die Bewohner gemeinschaftlich bei ihren täglichen Aktivitäten. Wie in jeder ortsüblichen Siedlung gilt für jedes Haus die Privat- und Intimsphäre. 

Leben in einer Mehrgenerationenhaus-Siedlung

Leben in einer gemütlichen Mehrgenerationhaus-Siedlung in Holzbauweise

Die Holzhäuser verfügen über maximal 100 Quadratmeter für 4 Personen. Für 2 bis Bewohner beträgt die Hausgröße 75 Quadratmeter. Zusammen mit den Architekten Roland Sommerer, Ulrich Hatz optimierte Hans Fritz  ein Jahr lang die Hausgrößen nach dem Motto „so groß wie notwendig und so klein als möglich.“ Die Holzhäuser wurden von einer benachbarten Schreinerei in Niedrigenergiebauweise mit entsprechender Energieeffizienz mit weitgehend baubiologisch unbedenklichen Materialien errichtet. Deshalb erhielten sie von Hans Fritz die Bezeichnung „Haus 2030“

Motivation für diese Mehrgenerationenhaussiedlung

Das Ziel von Hans Fritz für die Mehrgenerationenhaussiedlung war von Anfang an klar. Er wollte mit dem Bau der Siedlung der Entfremdung und Ghettoisierung von Altersgruppen beim Wohnen entgegenwirken. „Dabei sollen neue moderne Lebensformen mit traditionellen Werten verknüpft werden, wie ich sie als Kind in der traditionellen bäuerlichen Großfamilie selber noch erlebt habe“, wie Hans Fritz auf Nachfrage von Sigurd Maier erläutert. Die Siedlung ist für ihn ein Gegenentwurf zur Vereinsamung im Alter vor dem Fernseher oder vor dem Computer, ob in der Stadt oder auf dem Land.

Hans Fritz hat noch genügend Energie für ein weiteres Projekt einer Mehrgenerationenhaus-Siedlung in Holzbauweise, bevorzugt in seiner bayerischen Heimat. Gerne stellt er hier sein Know How zur Verfügung. Kontakt über E-Mail: holzhaeuser(at)holzbauwelt.de

KfW-Förderung für den Hausbau wurde erhöht

April 30th, 2016

Seit 1. April 2016 wurden die Fördersätze für das neue KfW Effizienzhaus 40 plus erhöht. Dieses KfW-Programm wird aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes finanziert.

Was beinhaltet die KFW-Förderung?

Gefördert wird der Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus, und zwar

  • beim Neubau: die Bau- und Baunebenkosten (ohne Grundstückskosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Baubegleitung
  • beim Kauf: den Kaufpreis für das Wohngebäude (ohne Grundstückskosten).
KfW-Effizienzhaus 40 plus als Holzbau

KfW-Effizienzhaus 40 plus in Holzbauweise

Die wichtigsten Inhalte der KfW-Förderung:

Energieeffiziente Holzhäuser die förderfähig für das KfW-Effizienzhaus 55, 40 und 40 plus sind, finden sie auf dem Info-Portal Holzbauwelt.de

KfW-Förderung Energieeffizient Bauen ab 2016

März 30th, 2016

Für die Förderung von Neubauten hat die KfW-Förderbank neue Merkblätter und technische Mindestanforderungen im Programm „Energieeffizient Bauen“ (153) veröffentlicht, die ab April 2016 gelten werden.

Die verbesserte Förderung sieht vor, dass der maximale Kreditbetrag auf 100.000 € je Wohneinheit verdoppelt wird. Zudem werden nun auch Kredite mit 20-jähriger Zinsbindung angeboten. Angaben zur Höhe des Tilgungszuschusses wurden aus dem Merkblatt entfernt. Stattdessen wird dort nun auf die Internetseite der KfW verwiesen, auf der dann der jeweils gültige Tilgungszuschuss zu finden ist. Damit kann die KfW den Tilgungszuschuss mit geringerem Aufwand ändern, nachdem bei den Zinssätzen ja kaum noch Verbesserungen möglich sind.

KfW Förderung Effizienzhaus 40 plus

Neue KfW Förderung ab April 2016 für das Effizienzhaus 40 plus

Für die Förderung des neuen Standards „Effizienzhaus 40 Plus“ müssen zunächst die Anforderungen an ein Effizienzhaus 40 erfüllt werden. Als zusätzliche Anforderung gilt ein „Plus Paket“ mit den folgenden Komponenten:

  • Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • Ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • Eine Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung
  • Eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface.

Ab April 2016 entfällt die Förderung des Effizienzhaus 70 im Neubau, da dieses dann kaum noch unter dem verschärften Niveau der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) liegt. Dafür wird das Effizienzhaus 40 Plus als neue Förderstufe eingeführt. Der Passivhausnachweis (PHPP) wird nicht mehr als Effizienzhausnachweis akzeptiert. Energieeffiziente Holzhäuser profitieren von den neuen Anforderungen und die Baufamilien dürfen sich zudem über eine neue Förderstufe freuen.

Bauen und Wohnen wie im Urlaub – im Holzhaus

Februar 29th, 2016

Was lässt uns Aufatmen wenn wir nach Hause kommen? Der Feierabend und der gut bewältigte Tag? Die Erwartung in den eigenen vier Wänden anzukommen und sich wohl zu fühlen?

Frammelsberger Holzhaus

Haustyp Langenburg von Frammelsberger Holzhaus

Die wohnliche Umgebung in Räumen die uns gut tun ist von Vorteil. Für das Wohlbefinden, für die Kreativität, für’s Leben an sich. Vom Baustoff Holz wissen wir, dass er Behaglichkeit und Wärme ausstrahlt. Holz ist der einzige nachwachsende Baustoff, der im Hausbau nicht mehr wegzudenken ist. Begriffe wie Biohaus, Holzfertighaus, Holzfertigbauweise, ökologisches Bauen sind eng mit dem Thema Holz und Hausbau verbunden.

Sie haben Lust auf weitere Informationen und ausgewählte Holzhaus-Hersteller bekommen?

Gemütliches Holzhaus in der Badewanne genießen

Januar 22nd, 2016

Jetzt im Winter ein angenehmes heißes Bad in der Badewanne nehmen, wenn es draussen schneit. Holzhäuser sind so wohngemütlich.

Holzhaus und Badezimmer

Holzhaus mit gemütlicher Badewanne

Holzrahmenbau und Holzständerbau

Dezember 23rd, 2015

Zu den modernen Holzbausystemen zählt der Holzrahmenbau, der sich aus dem europäischen Fachwerkbau entwickelt hat. Kennzeichnend ist, dass ein Balkentragwerk mit statisch wirksamen, also tragenden bzw. aussteifenden Platten beplankt wird und die Zwischenräume mit Dämmstoffen ausgefacht bzw.befüllt werden. Eine Sonderform des Holzrahmenbau ist die Holztafelbauweise, bei der die Wand- und Deckenelemente im Werk bereits weitestgehend vorgefertigt sind.

Holzrahmenbau mit Dämmung im Holzhaus

energieeffizienter Holzrahmenbau mit Dämmung

Immer wichtiger wird in der heutigen Zeit bei Bauentscheidungen vor allem die Ökobilanz. Holz als natürlicher Baustoff kommt in der Natur reichlich vor und ist leicht zu bearbeiten und kann recycelt und wiederverwertet werden. Außerdem hat der moderne  Holzbau einen hohen Standard entwickelt der qualitätsgeprüft ist. Deshalb hat der Holzständerbau gewichtige Vorteile wenn es um das rationelle, schnelle und energieeffiziente Bauen geht.

Wald speichert zuverlässig CO2 – Vorteil Holzbau

November 16th, 2015

In einem Einfamilienhaus in Holzbauweise werden ca. 25 Tonnen CO2 gebunden. Holzhäuser sind originelle CO2-Speicher mit umweltbewusster Bauweise.

Holzhaus speichert CO2

Holzhaus als CO2-Speicher

Mehr Informationen zum umweltverträglichen Bauen: http://www.nachrichtenpresse.com/holzhaus-bauen-als-co2-speicher-ein-wunder-der-natur/

 

Schneller Wohnraum in Holzbauweise bietet viele Vorteile

Oktober 29th, 2015

Viele Kommunen sind derzeit gefordert, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen und den Asylsuchenden eine Unterkunft zu gewähren. Kurzfristig werden Container aufgestellt um die Engpässe in der Wohnraumversorgung zu mindern.

Die moderne Holzbauweise mit ihrem hohen Vorfertigungsgrad ermöglicht eine schnelle solide Fertigung von Holzbauten und bietet Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende. Die Holzständerbauweise entspricht genau dieser vorteilhaften Fertigbauweise, indem fertige Wände bereits mit der Dämmung und Fenstern versehen als ganzes Baumodul auf der Baustelle zm fertigen Gebäude zusammengefügt werden.

Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg, Thüringen wird dringend zusätzlicher Wohnraum gesucht, um die Menschen angemessen unterzubringen. Eine spätere anderweitige Nutzung der Gebäude ist ein weiterer Vorteile dieser schnellen Holz-Modulbauweise.

Anfragen zur alternativen Holzfertigbauweise richten interessierte Kommunen an das Portal Holzbauwelt.de. E-Mail: holzhaeuser[at)holzbauwelt.de

Wohnraum durch Holzfertigbau

Schneller Wohnraum durch Holzfertigbauweise